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Das Gründen von Stiftungen hat eine lange Tradition und erfreut sich gerade in jüngster Zeit wieder zunehmender Beliebtheit. Nicht unerheblich ist die Bedeutung von gemeinnützigen Stiftungen und deren vielseitigen Profilen in Hinsicht auf die Erfüllung unterschiedlichster Aufgaben zur Förderung von Aktivitäten auf gesellschaftlicher, kirchlicher, wissenschaftlicher und kultureller Ebene. Bekundet sich doch in der Gründung einer Stiftung die Bereitschaft zur Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung, die dem Wohle der Allgemeinheit dient und den Staat zudem finanziell entlasten kann.

Mit der Errichtung der „Stiftung Kunstsammlung der Diözese Würzburg“ durch die Urkunde des Bischofs Prof. Dr. Paul-Werner Scheele vom 20. Januar 1992 stellt sich die Diözese Würzburg dem Auftrag der Kirche, ihr künstlerisches Erbe zu bewahren, zu pflegen und zu fördern und nimmt damit eine pastorale und gesellschaftliche Aufgabe wahr.

Darin liegt auch der Stiftungszweck begründet, der als Ausdruck des Stifterwillens die Zielsetzung folgendermaßen umschreibt:

(1) Kunstwerke sakraler Natur bzw. religiöser Thematik vor dem Verfall zu bewahren, sie für die Diözese zu sammeln und zu konservieren sowie öffentlich zu präsentieren.

(2) Als selbständiger kirchlichgemeinnütziger Rechtsträger geeignete, insbesondere sakrale Kunstgegenstände von besonderer Qualität zu erwerben.